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Deutsche Telekom streicht 1200 Arbeitsplätze

Von | 2013-01-28T13:13:24+00:00 28. Januar 2013|Allgemein|0 Kommentare

Telekom-Zentrale

In der Verwaltung der Deutschen Telekom müssen sich viele Mitarbeiter Gedanken um ihre Arbeitsplätze machen. Laut Fokus sollen bis Mitte diesen Jahres rund 1200 Arbetisplätze gestrichen werden. Neben Angestellten- und Beamtenjobs soll es auch betriebsbedingte Kündigungen geben.

Personalvorstand Marion Schick bestätigte dies gegenüber dem Fokus. Angestellte sowie Beamte seien davon betroffen. Laut Schick sollen auch betriebsbedingte Kündigungen möglich sein. In erster Linie sollen Stellen, die zum Beispiel wegen Pensionierung frei werden, nicht durch neue Mitarbeiter wieder besetzt werden.

Neue Arbeitsstellen wegen DSL-Vectoring

Marion Schick gab aber auch bekannt, dass neue Mitarbeiter in einigen Bereichen eingestellt werden. Grund dafür soll vor allem der Netzausbau sein. Laut Schick werden diese zur Aufrüstung mit Kupferkabeln notwendig sein. Insbesondere für DSL-Vectoring werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Kunden sollen schneller im Internet surfen. VDSL soll bis zu 100 Megabit pro Sekunde unterstützen. weitere Distanzen zwischen Nutzern und Netzknoten sind mit der DSL-Technik realisierbar. Einen Antrag für DSL-Vectoring hat die Telekom bereits bei der Bundesnetzagentur eingereicht.

Bevor DSL-Vectoring aber eingeführt wird, müssen einige Fragen geklärt werden. Die Technik ermöglicht es es nicht mehr ohne Weiteres mehrere Provider in einem Verteilerkasten unterzubringen. Der Grund: Beim DSL-Vectoring müssen die Netzbetreiber auf parallel verlaufende Leitungen über die letzte Meile Einblick haben, um Störungen zu korrigieren.

T-Mobile USA Fusion mit MetroPCS verschlechtert Konzernergebnis

Etwas überraschend kommt die Meldung der Telekom. Im Dezember hatte ein Konzernsprecher gegenüber dem Handelsblatt verkündet, dass keine Stellenstreichungen in Planung sind. Damit dementierte er das kursierende Gerücht um den Abbau von 12.000 Arbeitsplätzen. Im vergangenen Jahr wirkte sich die Fusion von T-Mobile USA mit der MetroPCS negativ auf das Konzernergebnis aus. Die Telekom rechnete davor mit einem positiven Geschäftsjahr.

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