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UMTS-/LTE-Internet statt DSL 2018-03-23T12:43:20+00:00

UMTS-/LTE-Internet statt DSL

UMTS-/HSDPA Internet bringen die meisten Menschen mit einer Internetflatrate fĂĽr das Smartphone in Verbindung. Doch auch in Verbindung mit einem UMTS-Stick wird von vielen Anbietern eine UMTS-Flatrate angeboten.

LTE steht fĂĽr Long Term Evolution und ist das sogenannte 4G-Netz. Als Nachfolger bzw. Erweiterung vom 3G-Netz (UMTS mit HSDPA) ist dies besonders fĂĽr schnelle Downloads bekannt. Die Frequenzen fĂĽr LTE-Internet wurden zwischen der Telekom, Vodafone und o2 versteigert. Seit Anfang 2011 hat Vodafone LTE-Tarife, die Telekom brachte im April 2011 die Tarife und o2 plant im 2. Quartal 2011 die ersten LTE-Tarife.

UMTS-/LTE Internetanbieter

UMTS-/HSDPA-Internetanbieter Download-Speed Preise fĂĽr Internet-Flat
1und1 Logo

1und1 Notebook-Flat (D-Netz)

21,6 bis 42,2 Mbit/s ab 6,99 EUR/Monat
Vodafone Logo

Vodafone DataGo (Vodafone-Netz)

bis 50 Mbit/s (bei 4G LTE) ab 4,99 EUR/Monat
o2 Logo

o2 Data S, M und L

14,4 bis 50 Mbit/s ab 12,99 EUR/Monat
Telekom Logo

Telekom Data Comfort S, M und L

bis zu 50 Mbit/s ab 13,45 EUR/Monat

Auf dieser Seite haben wir nur die fĂĽr uns wichtigsten UMTS- und LTE-Anbieter abgebildet. Generell haben die Anbieter Telekom, Vodafone, o2 und E-Plus Anteile an Frequenzen gekauft – daher gibt es auch entsprechend diese UMTS-Netze in Deutschland. Heute gibt es drei LTE-Internetanbieter, die schnelles Internet mit aktuell bis zu 50 Mbit/s anbieten.

UMTS-Internet: Die Technik

Zum Surfen via UMTS vom Laptop oder Computer aus ist lediglich ein UMTS-Stick erforderlich. Diese „Surfsticks“ werden bei vielen Anbietern bereits passend zum Tarif gegen eine einmalige Zahlung mit angeboten. Bei UMTS mit HSDPA sind so bis zu 21,6 Mbit/s in Downloadrichtung theoretisch realisierbar. In der Praxis ist diese Geschwindigkeit allerdings nur da möglich wo der UMTS-Anbieter das Netz ausgebaut hat. In ländlichen Regionen ist oft nur GPRS oder EDGE-Geschwindigkeit praktisch da. Hier helfen die Karten der Netzabdeckung weiter (siehe z.B. Vodafone Netzabdeckung).

UMTS-Internet: Grenzen und Fazit

Zu beachten ist bei der Auswahl einer UMTS-Flatrate das Download-Volumen. Ist dies erreicht, drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit von UMTS bzw. UMTS mit HSDPA auf meist 64 kbit/s. Das es sich dabei nicht um annähernd DSL-Geschwindigkeit handelt, sollte das Traffic-Aufkommen daher beachtet werden. Wer unabhängig vom Traffic den ganzen Monat über auf DSL-Geschwindigkeit angewiesen ist, sollte sich nach einer Alternative zu UMTS-Internet umschauen. Gut ist eine UMTS-Flatrate für alle, die mobil ohne Standorteinschränkung auf schnelles Internet angewiesen sind. Beachtet werden sollte aber, dass nicht flächendeckend schnelles UMTS mit HSDPA erreicht wird.

LTE-Internet: technisches zu LTE

LTE(4G)-Netz

Für LTE ist ein LTE-Modem erforderlich. Dieses wird bei den Anbietern gegen eine Einmalzahlung oder einer monatlichen Miete von z.B. 2,50 € pro Monat bei Vodafone mit angeboten. Vom Frequenzbereich gilt für die Anbieter folgendes.

  • o2 (Download 791-801 MHz, Upload 832-842 MHz)

  • Vodafone (Download 801-811 MHz, Upload 842-852 MHz)

  • Telekom (Download 811-821 MHz, Upload 852-862 MHz)

Die Preise fĂĽr die Ersteigerung der Frequenzlizenzen lagen bei 1,153 Milliarden Euro fĂĽr die Telekom, 1,21 Milliarden Euro fĂĽr o2 und 1,212 Milliarden Euro fĂĽr Vodafone.

LTE-Internet: Ausbau und Fazit

Die 3 LTE-Anbieter haben von der Regierung die Auflage bekommen zunächst die sogenannten weißen Flecken mit LTE zu versorgen. Verhindern möchte man damit also, dass LTE in Ballungszentren ausgebaut wird, wo bereits UMTS mit HSDPA verfügbar ist. Stattdessen sollen gerade Dörfer sich über LTE-Internet freuen. Bis 2010 wollte Vodafone rund 1000 Orte mit LTE ausstatten. Die Telekom hatte sich 500 Orte als Ziel gesetzt. Bis Ende 2011 sollen bei beiden Internetanbieter 1500 Orte mit LTE versorgt sein bei denen aktuell noch kein Breitband-Internet bereitgestellt werden kann.

Aktuelle Zahlen: Im August 2017 hat die Telekom eine 4G-VerfĂĽgbarkeit von 90 Prozent erreicht. Bis 2019 ist eine VerfĂĽgbarkeit von 93 Prozent angestrebt.

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