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Ab Mai 2012: Glasfaserzugang für Ingolstadt – Telekom baut aus

Von | 2018-01-09T13:59:06+00:00 07. August 2011|Glasfaser-Internet|2 Kommentare

Am 29. Juli 2011 gab die Telekom den Startschuss für den Ausbau des Glasfasernetzes in Ingolstadt (Bayern). Ab Mai 2012 sollen 1600 Haushalte mit Lichtgeschwindigkeit ins Internet gehen können. Somit können auch private Endnutzer in den Genuss von Bandbreiten bis zu 200 Megabits pro Sekunde kommen. Zum Vergleich liegt die derzeit höchstmögliche DSL Geschwindigkeit bei circa 50 Megabits pro Sekunde.

Glasfaserinternet nur in Zusammenarbeit mit Hauseigentümern

Mittels der Fibre to the Home-Technik (FTTH) soll die schnelle Geschwindigkeit gewährleistet werden. Die Telefonleitung endet erst in der Telefonbuchse des Nutzers, es gibt daher keinen Geschwindigkeitsverlust durch Kupferkabel. Doch dazu müssen neue Leitungen und Anschlüsse verlegt werden. Immobilienbesitzer können bei der Deutschen Telekom mit einer Nutzungsvereinbarung die Einwilligung zum Anschluss ans Glasfaserinternet abgeben. Die Verlegung der Leitungen, direkt ins Haus, ist noch bis zum 15. Oktober kostenlos.

Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen DSL Leitungen

In Glasfaserleitungen werden Daten mittels Licht übertragen – Kupferkabel gehören damit zur Vergangenheit und Übertragungsraten können voll ausgenutzt werden. So ist es zum Beispiel kein Problem mehr 3D-Fernsehen zu genießen und aufwändig gestaltete Internetseiten zu besuchen. Außerdem sind Fieberglasfasern wesentlich platzsparender als Kupferleitungen und müssen zudem nicht geerdet werden, da sie keinen Strom leiten. Einziges Manko – Die Fasern sind nicht sehr biegsam und können daher leichter brechen. Bei der Verlegung muss darauf stark geachtet und mechanische Belastung vermieden werden. Ein Spezialunternehmen ist dafür erforderlich.

Mit der FTTH-Technik steigert sich nicht nur der Wert einer Immobilie, vielmehr steht der Weg in neue Dimensionen offen. Das Angebot der Telekom für das Internet der Zukunft gibt es schon für unter 50 Euro im Monat.

Mehr Informationen: www.telekom.de, Schnelles Internet in Ingolstadt

[Bildquelle: Flickr.com / Heather (Williams) Gruber ]

2 Kommentare

  1. Manche Gemeinden werden selbst Glasfasernetz-Betreiber 18. Oktober 2011 um 19:55 Uhr - Antworten

    […] die Großstädte besser mit Glasfasernetzen versorgt werden. In Bayern beispielsweise fährt die Telekom in Ingolstadt derzeit große Kampagnen. Die kleineren, ländlichen Gebiete dagegen müssen meist warten und […]

  2. Das Giganetz mit 200 Mbit/s kommt nach Ingolstadt 20. Oktober 2011 um 6:40 Uhr - Antworten

    […] Der Werbeslogen der Telekom prangt seit Wochen und Monaten überall in den regionalen und überregionalen Medien, an den Plakatwänden und im (regionalen) Netz. Die Telekom möchte die junge Großstadt, in der mit Media-Saturn und Audi die Zentralen von zwei Weltkonzernen sitzen, an ein Glasfasernetz anzuschließen. Der Startschuss für den Glasfaser-Ausbau in der Stadt ist bereits im September gefallen. Begonnen wurde im Norden der Stadt. Bürgermeister Dr. Alfred Lehmann verspricht sich davon nicht nur eine Stärkung des Wirtschafts- sondern auch des Wohnstandortes Ingolstadt. Denn wenn alles nach Plan läuft, kann man im Sommer 2012 in Teilen der Stadt (der Schwerpunkt liegt im Norden der Stadt) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Mbit/s surfen (wir berichteten bereits). […]

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