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Telekom bezweifelt Erreichen der geplanten Breitband-Versorgung bis 2014

Von | 2018-01-10T10:54:09+00:00 13. August 2012|Glasfaser-Internet|0 Kommentare

 

Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom, hat Zweifel am Ziel der Bundesregierung bis 2014 rund 75 Prozent aller Haushalte mit schnellem Breitbandinternet zu versorgen. Ein professionelles Glasfasernetz in ganz Deutschland zu verlegen würde sogar die Finanzkraft der Telekom. Ziel der Bundesregierung ist es 3 von 4 Haushalten mit schnellem DSL zu versorgen. Bis 2018 soll ein professionelles Glasfasernetz in Deutschland aufgebaut werden. Allerdings kann sich die Telekom so einen Ausbau nicht leisten. Rund 80 Milliarden Euro würde dieser Glasfaserausbau kosten.

Bislang sind 170.000 Haushalte per „Fibre to the Home“ (FTTH) angebunden. Niek Jan van Damme nennt ferner ein Ziel bis Jahresende weitere 200.000 Haushalte an das schnelle Glasfasernetz anzubinden. Eine weitere Hürde und Bremse stellt laut Telekomchef auch die Regierung. Bislang gibt es noch keine Regulierung über ein freies Glasfasernetz.

2011 nur 500.000 neue Haushalte mit Breitbandinternet versorgt

Für Niek Jan van Damme ist es sehr unwahrscheinlich, dass bis 2014 alle Haushalte mit einer Downloadtransferrate von 50 Mbit/s ausgestattet sind. Im ersten Halbjahr 2011 wurden beispielsweise nur etwa 500.000 Haushalte mit Breitbandanschlüssen ausgestattet. Die Kabel-Anbieter können in ganz Deutschland bereits 62 Prozent aller Haushalte mit schnellem Internet versorgen.

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