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Telekom will weiter in Kabel- und Glasfasernetz investieren

Von | 2018-01-10T12:45:28+00:00 09. November 2012|Glasfaser-Internet, Kabel-Internet|0 Kommentare

Erst im August berichteten wir vom steigenden Interesse der Telekom am Kabelnetzmarkt. Gegenüber dem Magazin DIGITAL FERNSEHEN äußerte sich Unternehmenssprecher Ingo Hofacker über den Glasfasernetzausbau und weiteres Engagement beim Kabelnetzausbau. Derzeit baut die Telekom Glasfaser in 20 Städten aus. Für ein privatwirtschaftliches Unternehmen ist der Ausbau in Eigenregie nicht ohne. In den ersten zwölf „Glasfaser-Städten“ haben Kunden bereits die schnellen Leitungen erhalten.

In Chemnitz wurde mit den Stadtwerken eine Kooperation geschlossen, die die Anbindung von 60.000 Haushalten regelt. In ganz Deutschland erhalten außerdem 171.000 Wohnungen der Deutschen Annington einen Glasfaseranschluss. Bereits in 2011 konnten 170.000 Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen über Glasfaser versorgt werden. Die Resonanz ist laut Hofacker positiv, weil eine schnelle Leitung ein Objekt wertvoller macht.

Glasfaser bietet die derzeit schnellsten Anschlüsse

Bei der Frage, ob Glasfaseranschlüsse nicht überflüssig sind, wo doch fast jeder Haushalt in Städten und Gemeinden über einen TV-Kabelanschluss verfügt, antwortet Hofacker gelassen und führt die Vorteile der Glasfaserleitung an. Kein anderer Anschluss bietet derart schnelle Übertragungsraten von 200 Mbit/s in Download- und 100 Mbit/s in Upload-Richtung.

Anbieter, wie Kabel Deutschland, bieten Internet über vorhandene TV-Kabelnetzleitungen den Zugang zum Internet an. Zum Vergleich haben heutige Kabel-Internetanschlüsse maximal eine Transferrate von 100 Mbit/s. In Upload-Richtung sind die Grenzen bei 6 Mbit/s für Privatkunden bereits erreicht. Damit bietet Glasfaser eine gute Basis für zukünftige Anwendungen und Dienste.

Zusammenarbeit mit Antec

Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht Hofacker noch auf die Kooperation mit der Antec Servicepool GmbH ein. Ab April wird die Telekom Antec-Kunden mit TV und Internet versorgen. Antec ist Kabelnetzbetreiber der Netzebene 4. Auf Netzebene 4 befindet sich der Teil des Breitbandkabelnetzes, der zur Signalübermittlung innerhalb von Grundstücken und Gebäuden eingerichtet ist. Die Verkabelung der Netzebene 5 findet hinter der Dose – also zu den Empfangsgeräten – statt. Laut Telekom sei die Zusammenarbeit mit Antec nicht die letzte mit einem Kabelnetzbetreiber der Netzebene 4.

[via: digitalfernsehen.de]

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