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Surfen im Ausland: Kostenschutz gilt nicht überall

Von | 2018-01-10T10:49:35+00:00 03. August 2012|Mobiles Internet|0 Kommentare

 

Verbraucher sollten aufpassen: Der seit Juli bestehende Kostenschutz für mobiles Surfen im Ausland gilt nicht überall. Hohe Telefonrechnungen im Urlaub sind nach wie vor möglich. Wer in den Urlaub fährt, sollte sich informieren, ob der Kostenschutz bei Überschreitung der „59 Euro“-Grenze greift.

Wie das Telekommunikationsportal Teltarif.de berichtet, gilt der Kostenschutz nicht bei allen Providern in allen Ländern. Urlaubsländer wie die Türkei, USA oder Kanada können je nach Provider vom Kostenschutz ausgenommen sein.

Eigentlich soll der sei 1. Juli geltende Kostenschutz sicherstellen, dass Verbraucher beim Aufenthalt im Ausland nicht unabsichtlich hohe Rechnungen wegen Datentarif-Verbindungen erzeugen. Erreichen die Verbindungskosten einen Wert von 59 Euro, so muss der Mobilfunkanbieter den Zugang sperren und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden wieder freigeben.

o2 und E-Plus je nach Land ohne Kostenschutz

Das Problem liegt in der Übertragung der Verbindungsdaten aus dem Ausland. Werden die Verbindungsdaten nicht in Echtzeit zu einem deutschen Provider, wie o2 und E-Plus übertragen, muss der Kostenschutz nicht greifen. Beide Mobilfunkanbieter können in einem solchen Fall die Ausnahmeregelung nutzen. Für Kunden von Vodafone und Telekom gilt der Kostenschutz in allen Ländern.

Verbraucher sollten sich beim Anbieter vor Antritt der Reise informieren, ob der Kostenschutz für das jeweilige Reiseziel gilt. Alternativ bleibt nur eine genaue Überwachung der Verbindungen oder die Deaktivierung von Datenverbindungen.

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